First impressions of Thailand

Nach der späten Ankunft hatte ich nicht viel Schlaf, denn schon am frühen Morgen beginnt eine gebuchte Tour. Auf dem Weg zum Sammelpunkt beobachte ich schon mal, dass dort überall an Plätzen, Kreuzungen, vor öffentlichen Gebäuden, … diese riesigen prunkvoll geschmückten Fotos von Mitglieder der Königsfamilie, oder scheinbar auch ranghohe Militärs hängen. Und viele buddhistische Symbole. Viele Gebäude haben kleine Tempel davor.

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Auf dem Programm steht eine Fahrt nach Ayutthaya, wo wir uns verschiedene Tempelanlagen ansehen, aber auch Moderneres wie die große liegende Buddha-Statue „Reclining Buddha“.
Der Guide den wir haben spricht nicht besonders gut Englisch, aber was wirklich nervt: dass er leider gefühlt zusammenhaltlose Geschichten erzählt, die nichts mit dem, was wir sehen, zu tun haben. So kommen wir am ersten Tempel an und wir sind natürlich alle neugierig den zu sehen, aber er erzählt fast während der gesamten Aufenthaltszeit von irgendwelchen Paarungen der Königsfamilie. Nach fünf Minuten breche ich als erste das Eis und entferne mich vom erzählenden Guide, um endlich den Tempel anzusehen. Die, die bis zuletzt geblieben sind, haben zumindest für den nächsten Tempel dazugelernt, ihn einfach stehen zu lassen. Wozu fahren wir zwei Stunden zu einem Tempel um dann keine Zeit zu haben ihn zu sehen, würden wir bei dem Guide bleiben und seinen nicht dazu passenden Geschichten vor dem Bus zuhören?

Uns fällt auf, dass überall kaputte Statuen stehen, doch auf Nachfrage erfahren wir, dass dies nicht der Witterung geschuldet ist, sondern es da konkrete historische Gründe für gibt. Einer ist, dass arme Menschen sich wohl etwas dazuverdienen, indem sie reichen Ausländern beispielsweise eine abgehackte Hand ins Ausland für ihre Privatsammlung schicken – weil eine ganze Statue eben zu auffällig wäre.
Ein weiteres Ereignis ist, dass man wohl einmal einen Schatz in einer Buddha-Statue gefunden hatte, und danach im ganzen Land Statuen demoliert wurden, weil man hoffte, dort auch Schätze zu finden.
Viel wurde auch im Rahmen der Invasion durch Burma 1767 zerstört.

Anschließend sehen wir uns den „Reclining Buddha“ an. Da fällt mir erstmals auf was ich auch später immer wieder feststelle: Im Gegensatz zum gewohnten Christlichen sieht man den Buddha immer wieder Lächeln und auch insgesamt wirkt viel an Tempeldekoration eben eher fröhlich-festlich.

Mit „Wihan Phra Mongkhon Bophit“ sehen wir eine sehr prachtvolle Tempelanlage, die durch ihre schiere Größe beeindruckt. Und natürlich durch die allgegenwärtigen detailreichen Verzierungen. Dort gibt es auch die kleineren Statuen, die Buddha in seinen verschiedenen Mudras, das sind Handgesten oder Körperhaltungen, und je nachdem was man sich wünscht, spendet man bei der entsprechenden oder zündet ein Räucherstäbchen an.

Zum Abschluss werden wir zu einem Restaurant gebracht, das sich offensichtlich auf westliche Touristen spezialisiert hat. Die Schärfe ist sehr abgemildert. Leider. Aber lecker war es trotzdem. Besonders das Pad Krapao, das aus Hackfleisch, Bohnen und Chilischoten besteht.

Dieser Baum mit dem Buddha-Kopf drin scheint wohl das meistfotografierte Etwas in Thailand zu sein, keine Ahnung warum. Unser Guide leistet hier aber gute Arbeit und vertreibt die anderen und macht nacheinander Fotos von uns. Dabei ist darauf zu achten, dass die Füße nicht in Richtung Buddhas zeigen. Dort ist auch ein Offizieller, der jede Minute mehrere Touristen anweisen muss, sich zu benehmen und dir Regeln einzuhalten.

Damit endet unser Ausflug und wir werden bei einem großen Einkaufszentrum mit Metro-Anbindung abgesetzt. Mit einem Drachen mittendrin. Wie das halt so ist… in einem Einkaufszentrum.

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