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  • Little India

    Heute sehe ich mir vorwiegend Little India an. Der Markt ist sehr beeindruckend mit all seinen Farben und Gerüchen. Aber unerwarteterweise gibt es dort auch einiges an Street Art zu bestaunen.

    Dann sehen wir uns eine große Tempelanlage an. Für jede Art Wunsch die man haben könnte gibt es offenbar die passende Gottheit, die man dazu anbeten kann. Unser Guide gibt uns so was wie Räucherstäbchen, die wir für einen Segen anzünden und an einer dafür vorgesehenen Stelle einsetzen. Dort sind schon so viele, dass dicke, stinkende Rauchschwaden aufsteigen.
    Ich bin fasziniert davon, wie farbenfroh das alles ist.

    blabla

    Und hier noch ein paar Street art Impressionen. Am Ende des Tages probieren wir etwas Durian, und diesmal gelingt es mir nicht, denn in dem Moment sieht es für mich wie rohes Huhn aus, und mit diesem Bild im Kopf ging es einfach nicht, auch wenn ich zuvor schon problemlos Durian gegessen hatte.
    Anschließend bekommen wir noch ein paar typische Desserts, eins davon ebenfalls mit Durian, und da geht es. Wird aber nicht mein Favorit. Interessant fand ich auch, dass dort per Gesetz eine Obergrenze für den Zuckergehalt von Getränken festgelegt wurde, und die Cola dort nicht so viel anders schmeckt als hier. aber eben nur halb so viel Kalorien hat – ohne zusätzliche Süßstoffe. Warum können wir das hier nicht auch haben?

  • Noch mehr Köstlichkeiten

    Auch heute habe ich wieder eine Food Tour mit eingestreuten Informationen zur Kultur, allerdings mit einem höheren Anteil an indischen Einflüssen. Wir haben einen sehr sympathischen Guide und auch wieder eine feine kleine Gruppe an Teilnehmenden.

    Wir begehen einen Markt, an dem gefühlt so alles zu kriegen ist, was wahrscheinlich daran liegt, daß Singapur durch den riesigen Hafen so gut vernetzt ist, und weiterhin die Einwanderer aus allen Ecken der Welt für genügend Nachfrage nach… allem… sorgen. Der Bereich mit den Durian ist auf 10m zu erschnüffeln.

    Fast alles, was wir serviert bekommen, ist sehr lecker und reichhaltig. Unser guide ordert bewusst mehr, als wir jemals essen könnten, denn das überschüssige Essen wird noch vor Ort an Bedürftige gespendet. Dazu gibt es entsprechende Helfer direkt in den Hawker Centers, die von den Guides besucht werden, die die Spenden direkt annehmen und verteilen. Finde ich gut!

    Dieses Street Art Bild handelt davon, dass das „Hawker Center“ Konzept zum Weltkulturerbe erhoben wurde.

    Wir besuchen an dem Tag auch ein paar Tempel. Auch sehen wir die Straße der Toten, in die sich damals die Menschen zum Sterben zurückzogen – direkt umgeben von Geschäften für Särge, Grabbeigaben, und was man sonst so braucht. Da hier meistens die Armen zum Sterben hinkamen, gab es praktisch keinerlei medizinische Versorgung.

    In Little India besuchen wir das große Kaufhaus, auf dem eine ganze, riesige Etage indischen Kleidern in allen Varianten vorbehalten sind. Es müssen zigtausende sein…! Direkt vor Ort sind auch Änderungsschneidereien, denn die Kleider werden alle in Einheitsgröße importiert und vor Ort angepasst – angeblich in weniger als einer Stunde…

    Nach der Food Tour lande ich in einer modernen Mall und staune: Es führt ein Fahrradweg 🚲 mitten durch die Mall!! 😯

  • Singapurs Köstlichkeiten

    Da ich nur wenige Tage in Singapur bin habe ich eine Food Tour gebucht, um mich durch die Küche führen zu lassen. Singapur hat durch historische Verteilung der Einwanderer auf unterschiedliche Stadtteile bis heute sichtbare Unterschiede zwischen ihnen, die sich auch stark in den jeweils angebotenen Speisen zeigt. Meine Gruppe besteht aus netten Leuten und wir haben einen Guide der das Präsentieren der Gerichte mit Fakten über Singapur kombiniert.

    Dieser Künstler hat überall in der Stadt Street Art inspiriert durch seine Kindheit hinterlassen

    Anschließend besuche ich den Zoo, nachdem ich vorher geprüft hatte, daß es dort Flughunde gibt 🦇🥰 Natürlich hingen sie nur schläfrig rum, aber so ist das eben bei diesen wundervollen nachtaktiven Wesen…

    Auch ansonsten war der Zoo recht schön und schien den tieren zumindest schon mal deutlich mehr Platz zu bieten als der in Taiwan, der in der Hinsicht echt ein Trauerspiel war.

    Auch landschaftlich ist der Zoo sehr schön gestaltet.

    Am Abend sehe ich ein Plakat, das für Kredite wirbt, und der Zinssatz hat mich echt vom Hocker gehauen… das ist tatsächlich der Zinssatz pro Monat!

  • Es geht los !! 😊

    Schon seit Monaten freue ich mich auf Borne-GO!! , die Reise mit Forrest Valkai nach Borneo. Und heute geht es endlich los. Ich fliege zunächst über München nach Singapur, wo ich ein paar Tage bleiben werde. Dank meiner gesammelten Lufthansa Meilen fliege ich Business Class, was heißt, dass es leckeres Essen an Bord gibt und ich es mir liegend bequem machen kann. entspanntes Schlafen funktioniert aber klassenunabhängig nicht wirklich für mich, dafür ist es auch mit Ohrstöpseln und Augenmaske zu unruhig. Und natürlich auch etwas aufregend durch die Vorfreude.


    Als Vorspiel zu meiner Reise habe ich mich für Singapur entschieden, weil es im Südostasiatischen Raum einfach ein sehr zentraler Knotenpunkt ist, von dem aus man sehr gut weiterfliegen kann. Und natürlich weil ich die Stadt selber spannend finde in ihren unterschiedlich kulturell geprägten Stadtteilen. Hier kann man an einem Ort chinesische Kultur erleben, und eine Metro-Haltestelle weiter meint man, sich in Indien zu befinden. Oder in einem arabischen Land. Mit Moschee. Ich habe mich vorher schon schlau gemacht, dass man im asiatischen Raum gerne GRAB als Taxidienst benutzt. Lufthansa hat davon aber abgeraten:

    Fand ich etwas ungewöhnlich, aber es wird dafür sicherlich Gründe geben…

    Nach der Ankunft suche ich ein Hawker Center auf, um mir etwas zu essen zu holen. Diese Hawker Center vereinen viele kleine Essensverkäufer mit einem geteilten Sitzbereich, wo man schnell etwas zu essen bekommt und viel Auswahl hat, da so viele Stände direkt nebeneinander sind. Diese Kultur ist dort einzigartig und ist daraus entstanden, dass es zuvor sehr viele Straßenverkäufer mit typischerweise fragwürdiger Hygiene gab, da diese nicht frisch kochen konnten und auch kein fließend Wasser hatten.